Die Frage lässt sich nicht einfach beantworten, was es dort zu essen gab - in erster Linie steht mir da mein inzwischen grauenhaftes Gedächtnis im Weg. Ist ja schon sechs Wochen her. Ich kann aber gern erklären, dass ich dort hingekommen bin, weil ich für die Ganske Verlagsgruppe, in der auch der Feinschmecker erscheint, eine Kochcommunity zusammen mit dem Gräfe und Unzer Verlag konzeptioniert habe ( http://kuechengoetter.de ). Ich erinnere mich an eine Vielzahl einzelner Gänge, darunter eine Suppe, die sich geschmacklich interessant verhalten hat. Während sie zunächst wohlschmeckend, aber normalsuppig daherkam, entwickelte sie sich nach kurzem Aufenthalt im Mund in eine überraschende Richtung - das lag an wacholderbeerartigen Knubbeln in der Suppe, die ihr Aroma nicht sofort, sondern erst beim Vermengen im Mund freigegaben. Und ein Gang bestand aus einer Wildkomposition, wo auf irgendeine mir unbekannte Weise der Lebergeschmack ohne Leber hineingebraten worden war. Weil ich Leber sehr gern mag, habe ich mir vorgenommen, irgendwann mal herauszufinden, wie das geht.
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