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„Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin“ (Kathrin Passig / Sascha Lobo, Rowohlt Berlin, Oktober 2008)

Riesenmaschine.de: Ein nur für manche schöner Tag in der Werbeagentur

Dieses Herumhacken auf uns Werbern (wozu ich den Artikel nicht zähle) deutet häufig auf eine mangelhafte Kenntnis der Welt hin. Werbung gehört zu den wichtigsten gesellschaftlichen Funktionen und ist allein schon durch seine Buntheit toll. Produkte, Medien und Arbeitsplätze gäbe es nicht ohne Werbung und auch Nord- und Südpol wären ohne regelmässige Werbekampagnen von Bono längst geschmolzen. Der voreilige Verurteiler halte also ein und denke nach. Als Werber habe ich übrigens, um dem Kommentator „Gelangweiltem“ zu widersprechen, erfahren, dass unser Berufsstand verhältnismässig hoch angesehen ist. Die Werberfeindlichkeit des ausklingenden 20. Jahrhunderts hat sich gewandelt wie die Schauspielerfeindlichkeit des ausklingenden 19. Jahrhunderts. Ich selbst (als Werber) begegne in Clubs und Discos oft Menschen, die ehrfurchtsvoll flüstern „Oh, Du bist Werber!“ und sich ohne mit der Wimper zu zucken auf das ein oder andere Hildgard-Knef-Gedenk-Gedeck einladen lassen. Speichelaustausch findet – früher im hohen Bogen im Gesicht landend – heute eher im direkten Mundkontakt statt, auch das ein Zeichen der höheren Wertschätzung. Und schliesslich gibt es nur noch wenige Tiere, die im Streichelzoo quiekend davonlaufen, wenn man ihnen die Visitenkarte „Creative Director“ oder „Global Head of Everything (Advertising)“ hinhält. Alles Anzeichen für eine vollumfängliche Veränderung des gesellschaftlichen Images der Werbung und ihrer Protagonisten.

stefan-niggemeier.de: Gruppenfoto mit Waldi (Name geändert)

ent-

twitkrit.de: Irrungen im post Postzeitalter

Ich möchte mit aller gebotenen Dezenz dann aber doch verweisen auf diesen Riesenmaschine-Artikel:

stefan-niggemeier.de: Kurz verlinkt (20)

Ich war – und bin – immer schon der Überzeugung, dass es so genannte katalytische Metakommentare gibt, denen eine innere Energie gegeben ist, die wiederum sowohl eine ansonsten mit Sicherheit geführt worden seiende Diskussion im Keim zu ersticken – oder aus einem toten Blogeintrag ein blühende Kommentarlandschaft zu erzeugen – vermag. Wie solche Kommentare wohl aussehen? Vielleicht werden wir es nie erf

viralmythen: Die Geschichte der deutschsprachigen Blogosphäre als Zeitstrahl

Eine Sache noch. Elfriede Jelinek veröffentlicht seit dem 4.5.1996 fast in unveränderter Form Texte kategorisiert und in chronologischer Folge (die allerdings derzeit nur bis 1999 zurückreicht). Die stehen zwar nicht untereinander, aber mit etwas gutem Willen könnte man elfriedejelinek.com auch für eine Art Blog halten. Dann hätte eine Literaturnobelpreis-Trägerin in der Timeline, das wäre doch auch was.

ingovogelmann.com: Obama-Rede am Brandenburger Tor

Genauso sieht’s aus.

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